Aufstoßen und Sodbrennen in der Schwangerschaft

Bis zu 80 % aller Schwangeren klagen über vermehrtes Sodbrennen.

25 % klagen sogar über tägliches Sodbrennen.

Die meisten klagen in der Schwangerschaft über Probleme wie Magendruck, saures Aufstoßen und ein unangenehmes brennen in der Speiseröhre. Diese klassischen Sodbrennen Symptome nehmen im Verlauf der fortschreitenden Schwangerschaft von Monat zu Monat zu.

Warum Sodbrennen in der Schwangerschaft?

Die Magensäure ist unverzichtbar. Sie tötet Krankheitserreger und bereitet die Verdauung im Darm vor. Magen und Darm werden durch eine „Schutzschicht„ gegen die aggressive Magensäure geschützt. Anders die Speiseröhre. Sie ist der aggressiven Magensäure ohne Schutz ausgeliefert. Deshalb klagen Betroffene von Sodbrennen über ein brennendes Stechen in Speiseröhre oder hinter dem Brustbein.

Sodrennen entsteht besonders nach dem Essen, dem Konsum von Genussmitteln wie Nikotin oder Alkohol oder beim Schlafen. Gerade in der Schwangerschaft ist Schlaf von enormer Wichtigkeit. Für viele Schwangere ist das nächtliche Sodbrennen eine schmerzhafte und lästige Qual.

Die Gründe kurz erklärt

Es wird zu eng

Auch bei Schwangeren wird das Sodbrennen durch fettreiche, gewürzte oder süße Speisen begünstigt. Sodbrennen – Symptome können während einer Schwangerschaft, aber auch nach leichten Speisen auftreten. Der Grund hierfür ist einfach: Der Platz wird weniger. Das heranwachsende Kind benötigt mehr Platz und drückt auf den Magen. Für den Schließmuskel wird es immer schwieriger den Rückfluss des Mageninhalts und der Magensäure in die Speiseröhre zu stoppen.

Hört sich komisch an – ist aber so. Eine weitere Ursache für Sodbrennen und Reflux in der Schwangerschaft ist die Bildung des Hormons Progesteron. Progesteron ist das weibliche Geschlechtshormon und für den Erhalt der Schwangerschaft sehr wichtig. Auf der anderen Seite kann die Bildung von Progesteron Sodbrennen und Reflux begünstigen, da es den Speiseröhrenschließmuskel erschlaffen lässt. In Kombination mit dem Druck des Kindes auf den Magen kann saurer Mageninhalt, Speisebrei und Säure leichter in die Speiseröhre zurückfließen, ohne dass der Schließmuskel der Speiseröhre etwas tun kann. Die Folge: Sodbrennen

Die Hormone

Was können Schwangere tun?

Vorbeugen

Sodbrennen vorbeugen.

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Um Sodbrennen während der Schwangerschaft vorzubeugen sollten Sie vor allem Ballaststoffreiche Kost zu sich nehmen. Hierzu empfehlen sich besonders frisches Gemüse, Vollkornprodukte und Vollkornreis. Auch stilles Wasser und Kräutertees tragen dazu bei, die Verdauung in Schwung zu halten und helfen dem Verdauungstrakt nicht zu übersäuern.


Gerade während der Schwangerschaft sollte man deshalb fette Nahrung oder Genussmittel wie Alkohol und Nikotin vermeiden. Nicht nur zum eigenen, sondern auch zum Wohle des Kindes. Frei nach dem Motto: Was gut für mein Kind ist auch gut für mich.

Reluba® in der Schwangerschaft?

In der Schwangerschaft sollte die Einnahme von Medikamenten sehr zurückhaltend erfolgen. Es gibt Präparate gegen Sodbrennen, Reflux oder Aufstoßen, wie beispielsweise Reluba® Sodbrennen für die keine Risiken hinsichtlich der Einnahme während der Schwangerschaft oder Stillzeit bekannt sind. Dennoch sollten Sie Reluba® Sodbrennen Liquid während der Schwangerschaft oder Stillzeit unter ärztlicher Anweisung einnehmen.

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